Hausbau-Versicherungen, die Sie mit Sicherheit brauchen

Posted By on 7. Februar 2017

WELCHE Hausbau-Versicherung ist nun wirklich am wichtigsten, wenn ich mich einmal dazu entschieden habe, ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen?“ Eine Frage, die von privaten Bauherrn immer wieder gestellt wird – und tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten ist. Schließlich hören sich alle in Frage kommenden Versicherungen ziemlich wichtig an…

Bauherrnhaftpflicht, Rohbauversicherung, Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung, Bauleistungsversicherung, Feuerrohbauversicherung, private Krankenversicherung, Bauhelferversicherung und Unfallversicherung.

Wohngebäudeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Bauwesenversicherung, Hausratversicherung, Restschuldversicherung, Leitungswasserversicherung oder Elememtarschadenversicherung.

Bei dieser Fülle an Hausbau-Versicherungen kann ein Bauherr durchaus einmal ins Grübeln kommen…

Und in den Versicherungsbedingungen muss man oft schon sprichwörtlich mit der Lupe nach verständlichen Klauseln suchen, um zumindest halbwegs beurteilen zu können, was für einen privaten Bauherrn wichtig ist und was nicht.

Dazu kommt noch, dass für viele Leute schon alleine das Wort Versicherung oft ein echtes Reizwort ist und daher – aus welchen Gründen auch immer – nicht selten ein möglichst großer Bogen um dieses Thema gemacht wird.

Trotzdem weiß jeder Bauherr sehr gut, dass beim Hausbau Versicherungen abgeschlossen werden müssen, weil es einfach logisch ist, dass beim Bau eines Hauses schnell etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Die wenigsten wissen aber wirklich genau, was wie ganz konkret versichert werden sollte.

 

Warum Hausbau-Versicherungen überhaupt erforderlich sind

Jeder Bauherr geht mit dem Bau eines Hauses gleich mehrere Wagnisse ein, die im schlimmsten Fall auch zu finanziellen Nachteilen führen können. Alleine mit der Einrichtung und dem Betrieb Ihrer Hausbau-Baustelle entsteht eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Sie selbst, Ihre Nachbarn und für alle am Bau beteiligten Menschen.

Aber auch dann, wenn Sie Ihr Bauvorhaben finanzieren (müssen), gehen sowohl Sie als auch Ihre finanzierende Bank ein gewisses Risiko ein und dazu kommt dann noch, dass auch das Gebäude selbst während der Bauzeit ständig allen möglichen Gefahren und Elementen ausgesetzt ist.

Sollten Sie sich – was Sie in Ihrem eigenen Interesse jedenfalls tun sollten – zur Abwicklung Ihres geplanten Bauvorhabens schon für die professionelle Unterstützung durch einen Baubegleiter entschieden haben, wird sich dieser ohnehin  um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern.

In diesem Fall dürfen Sie also darauf vertrauen, dass ein professionell organisiertes Bauvorhaben auch entsprechend professionell versichert sein wird.

IHRE Verantwortung…

Das ändert aber nichts daran, dass SIE im Rahmen Ihrer Bauherrnpflichten schlussendlich dafür verantwortlich sind, sich gegen alle diese Einflüsse entsprechend abzusichern und zu schützen.

  • Ihr baubegleitender Baufachmann wird Sie zwar über alle nötigen Hausbau-Versicherungen informieren, die entsprechenden Versicherungsverträge müssen aber von Ihnen unterschrieben werden.

Als verantwortungsbewusster Bauherr sollten Sie sich daher in jedem Fall schon vorher darüber informieren, welche Versicherungen bei Ihrem Bauvorhaben notwendig sind – und zwar sowohl während der Bauzeit als auch nach der Fertigstellung – also dann, wenn Sie in Ihrem neuen Haus wohnen.

 NICHT VERGESSEN: 

Sie selbst müssen kein Versicherungs-Experte werden! Sobald Sie auch nur annähernd das Gefühl haben, mit den hier zu treffenden Entscheidungen in irgendeiner Weise überfordert zu sein, sollten Sie unbedingt so schnell wie möglich die professionelle Hilfe eines unabhängigen Beraters in Anspruch nehmen.

Welche Versicherungen in jedem Fall Pflicht sind

Welche Versicherung Sie für die Abwicklung Ihres individuellen und nicht mit anderen vergleichbaren Bauvorhabens wirklich brauchen, hängt von mehreren Faktoren ab, wobei sich alles auf die Frage konzentriert, WIE Sie Ihr Bauvorhaben ganz KONKRET abwickeln werden.

 AUF DEN PUNKT GEBRACHT: 

1. Wenn Sie Ihr Haus teilweise oder zur Gänze selber bauen möchten und KEINEN Baubegleiter beauftragt haben, sind Sie selbst für den rechtzeitigen Abschluss der nötigen Versicherungen verantwortlich. 

In diesem Fall sollten Sie diese Aufgabe unbedingt gewissenhaft erledigen und sich über jede einzelne Hausbau-Versicherung genau informieren und dann entscheiden, welche Versicherungen SIE benötigen. 

2. Wenn Sie Ihr Bauvorhaben von einem professionellen Baubegleiter abwickeln lassen, wird sich Ihre Baubegleitung in Ihrem Namen um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern. 

In diesem Fall genügt es, zumindest einen Blick auf die verschiedenen Versicherungspakete zu werfen, um Ihr eigenes Hausbau-Wissen zu erweitern.

Egal, wie sie nun Ihr Bauvorhaben abgewickelt werden soll: Diese drei Versicherungen MÜSSEN – von wem auch immer – in jedem Fall abgeschlossen werden.

Das sind daher auch bei Ihrem Bauprojekt die  wichtigsten Versicherungen überhaupt:

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

GUT ZU WISSEN: Für diese wichtigsten Versicherungen überhaupt, die bei jedem Bauvorhaben ohne Wenn und Aber abgeschlossen werden müssen, gibt es von den meisten Versicherungs-Anbietern empfehlenswerte Gebäude-Neubau_Versicherungen, wo alle erforderlichen Leistungspakete in einem einzigen Gesamtpaket enthalten sind.

3 in 1: Gebäudeneubauversicherung als empfehlenswertes Gesamtpaket

Die Gebäudeneubauversicherung unseres deutschen Versicherungs-Partners ist eine spezielles Versicherungspaket, bei dem die wichtigsten Hausbau-Versicherungen bereits enthalten sind.  

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

Als besondere Serviceleistung können Sie bei Bedarf gleich hier einen aussagekräftigen Online-Tarifvergleich durchführen. Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen…

Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen.

Welche Risiken mit den einzelnen Hausbau-Versicherungen abgedeckt werden

Welche Hausbau Versicherungen auch für Ihr Bauvorhaben abgeschlossen werden müssen, können Sie von Fall zu Fall ganz einfach selbst entscheiden. Informieren Sie sich hier über die abgedeckten Risiken und entscheiden Sie dann, ob auch bei Ihnen dieser Versicherungsschutz erforderlich ist.

Bauleistungsversicherung

Diese Versicherung, die früher auch Bauwesenversicherung oder einfach nur Bauversicherung genannt wurde, ist im Wesentlichen die Vollkasko-Versicherung für Ihren Hausbau. Unabhängig von der Bezeichnung haben alle etwas gemeinsam: Diese Versicherung braucht JEDER Bauherr. Ohne Wenn und Aber

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauleistungsversicherung schützt Bauherren während der gesamten Bauzeit vor Schäden am Bauwerk bzw. an der Baustelle, wobei vor allem unvorhersehbare Schäden versichert sind.

  • Im Allgemeinen sind das Zerstörungen oder Beschädigungen, die durch höhere Gewalt verursacht wurden – also beispielsweise durch Sturm oder Hochwasser.
  • Darüber hinaus sind aber auch Schäden durch Konstruktions- und Materialfehler, Vandalismus, Fahrlässigkeit oder durch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes versichert.

 NICHT GEDECKTE RISIKEN: 

Schäden durch Feuer sind NICHT durch die Bauleistungsversicherung gedeckt – dieses Risiko wird muss durch eine eigene Feuerrohbauversicherung abgedeckt werden. Üblich ist dabei allerdings, dass die Feuerrohbauversicherung während der Bauzeit kostenlos angeboten wird, WENN eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen wird.

Bauherrenhaftpflicht

Jedem Bauherrn muss klar sein, dass er einem Haftungsrisiko ausgesetzt wird, WEIL mit dem Hausbau eine Gefahrenquelle geschaffen wird – und zwar nicht nur für den Bauherrn selbst, sondern vor allem auch für andere.

KONKRET: Entstehen durch das Bauvorhaben irgendwelche Schäden, ist dafür der Bauherr verantwortlich und kann daher von Dritten dafür haftbar gemacht werden.

WICHTIG! Alleine durch die Beauftragung von sach- und fachkundigen Personen – z.B. Architekten oder Handwerker – wird der Bauherr nicht von seiner eigenen Sorgfaltspflicht befreit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauherrnhaftpflicht schützt den Bauherrn, wenn durch das Bauvorhaben Schäden entstanden sind – beispielsweise, wenn sich jemand durch eine nicht fachgerechte Baustellenabsicherung verletzt hat, wenn herabfallende Baumaterialien Passanten verletzten oder Autos beschädigen.

Feuerrohbauversicherung

Wie der selbsterklärende Name schon sagt, werden durch diese Versicherung Schäden abgedeckt, die durch das Risiko eines Feuers, Blitzschlages oder einer Explosion entstehen, wobei diese Versicherung meistens im Zuge der Baufinanzierung abgeschlossen wird.

Sofern Sie Ihr Bauvorhaben also durch eine Bank finanzieren, wird die Bank in jedem Fall auf eine derartige Versicherung bestehen – und zwar vor allem auch zu IHRER Sicherheit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Versichert wird immer das noch nicht bezugsfertige Gebäude – die Versicherung gilt also während der gesamten Bauzeit bis zum Bauende. Das Besondere an der Feuerrohbauversicherung: Normalerweise wird diese elementare Versicherung kostenlos angeboten, WENN die Feuerrohbauversicherung

nach dem Einzug beim selben Versicherungsunternehmen in eine Gebäudeversicherung umgewandelt wird.

  • Durch die Feuerrohbauversicherung ist übrigens nicht nur das im Rohbau befindliche Gebäude versichert, sondern auch alle Baumaterialien und Bauteile, die sich auf dem versicherten Grundstück befinden.

KURZ UND BÜNDIG: Diese klassische Hausbau Versicherung braucht JEDER Bauherr ohne Wenn und Aber. UND: Auch diese Versicherung ist im Gesamtpaket unseres Partners enthalten.

Bauhelferversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie NUR dann, wenn Sie Eigenleistungen erbringen wollen UND wenn Ihnen Freunde oder Bekannt beim Hausbau helfen sollen oder wollen. In diesem Fall müssen Sie Ihre Bauhelfer also vorschriftsmäßig anmelden.

  DRINGENDE EMPFEHLUNG:  

Unbedingt erkundigen, welche Versicherungs-Richtlinien in Ihrem Land gelten! Die Bauhelferversicherung ist jedenfalls nicht immer sehr umfangreich. So kann es beispielsweise sein, dass zwar Ihre unentgeltlich helfenden Bauhelfer gegen alle möglichen Baustellen-Risiken versichert sind, NICHT aber Sie selbst als Bauherr…

Darüber hinaus bieten einige Versicherungen spezielle Rohbau-Unfallversicherungen an – andere wiederum nicht. Tatsache ist:

  • WENN Sie sich helfen lassen, MÜSSEN zu Ihrer eigenen Sicherheit Ihre Helfer ohne Wenn und Aber auch ordnungsgemäß versichert sein.

Baufertigstellungsversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie, wenn das ausführende Bauunternehmen keine Vertragserfüllungsgarantie abgeben kann oder will. In diesem Fall ist aber dann ohnehin äußerste Vorsicht geboten…

Im Detail wir hier nicht auf diese Versicherung eingegangen, weil diese nicht erforderlich ist, WENN Sie einen dichten Bauauftrag vergeben haben und in diesem Zug entsprechende Sicherstellungen von Ihrem Baupartner verlangt haben.

FAZIT: Bei Bedarf von passenden Fachleuten individuell beraten lassen – beispielsweise auch von Ihrer finanzierenden Bank.

Restschuldversicherung

Diese Versicherung bietet sich unter Umständen an, wenn Sie Ihr Bauvorhaben mit Bankkrediten finanziert haben. Sprechen Sie am besten mit Ihrer finanzierenden Bank, ob diese Versicherung in Ihrem Fall nötig ist oder nicht.

Eine Empfehlung über die Restschuldversicherung wird hier nicht abgegeben, weil diese Versicherung in direktem Zusammenhang mit Ihre Baufinanzierung steht und daher nur individuell betrachtet und beurteilt werden kann.

Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung

Diese Versicherung bietet sich an, wenn Sie ein unbebautes Grundstück besitzen und nicht absehbar ist, dass Sie demnächst mit dem Bauvorhaben beginnen werden: Darüber hinaus macht diese Versicherung auch bei vermieteten Immobilien Sinn. Am besten gezielt informieren…

 

 

Genau das möchte ich Ihnen mit meiner Empfehlung ersparen. Nicht mehr und nicht weniger…

Typische Vornamen der Oberschicht, gibt es sie?

Posted By on 23. Januar 2017

Die Welt ist voller Klischees: Kaum hat man ihr Licht erblickt, erhält man einen Vornamen, der einen individuell identifiziert, ständig begleitet und jede Menge Assoziationen weckt. Dessen sollten sich junge Eltern bewusst sein und sich im Vorfeld genau überlegen, ob sie ihr Kind tatsächlich Chantal, Jeremy, Justin oder Kevin nennen wollen.

Vom berühmten Zitat „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose“ oder vom Buchtitel „Schantall, tu ma die Omma winken!“ abgesehen, steht fest, dass bestimmte Vornamen schnell mal mit Bildungsferne und Verhaltensstörungen verbunden werden.

Das war schon immer so

Gibt es typische Vornamen der Oberschicht?

Die Vornamensgebung erfolgt soziologischen Studien zufolge in gewissen Wellenbewegungen: Zuerst gibt die soziale Oberschicht ihren Neugeborenen Vornamen, die vermeidlich etwas besonders sind. Über den Vornamen soll eine Abgrenzung zum einfachen Volk erzielt werden. In der Folgezeit gibt auch die Unterschicht ihren Kindern die gleichen Vornamen – bald gelten diese als „gewöhnlich“.

Die Oberschicht sucht nun nach neuen Vornamen. Dabei greift sie auf ungebräuchliche und alte Namen zurück. Bereits im 16. Jahrhundert hatte sich zudem die Erteilung von Doppelnamen etabliert. Irgendwann hatten dann alle Kinder mehrere Vornamen und die Oberschicht sah sich genötigt, erneut Einzelnamen zu erteilen. Also löst in Hinblick auf die Vornamen eine Modewelle die andere ab.

Fifi-Trixibelle an Bord

Uncyclopedia, Wikipedias satirisches Pendant, stellt fest, dass es wohl eine krankhafte Unfähigkeit gibt, menschliche Vornamen an den menschlichen Nachwuchs zu verteilen. Kimberly Sue, Chiara Valentina Chayenne, Tyson Toni, Leonie-Jeanette oder Horst-Kevin sind einige Beispiele für Namen, die Anlass zu fröhlichem Vornamen-Bashing geben.

Zu finden sind die eigenartigen Namen in diversen Geburtsanzeigen oder auf den bunten Heckscheibenaufklebern auf den Autos der vermeintlichen Unterschicht.

Die Paten

Vorsichtig ausgedrückt ist der Ruf dieser Vornamen schlecht. Daran sind Umfragen schuld, die Lehrer auf die Aussagekraft der Vornamen ihrer Schüler hin befragten.
Die Ergebnisse waren relativ eindeutig: Während Lukas, Sophie, Alexander, Marie oder Maximilian freundlich und leistungsorientiert sind, gelten Chantal, Angelina, Leonie, Justin, Mandy oder Kevin als ungebildet und verhaltensauffällig.

Die Studie zum Thema Vornamen, die übrigens fast ausschließlich aus dem englischsprachigen Raum stammen, gilt seitdem in den gut betuchten Kreisen und in verschiedenen Medien als Vorwand, diese Vornamen als Unterschicht-Namen einzuordnen.

Tatsächlich ist zu erkennen, dass die sogenannte Oberschicht nicht mehr als Vorbild der sogenannten kleinen Leute gilt. Diese Vorbildfunktion haben längst die Medien Musik, Film und TV übernommen – daher auch die Dominanz des Amerikanisch-Englischen innerhalb der Unterschicht. So waren es in den 1990er Jahren Filme wie „Kevin allein zu Hause“ oder auch Justin Timberlake und Justin Bieber oder Angelina Jolie und Miley Cyrus, die heuer als Namenspaten deutscher Kinder herhalten müssen.

Der Hang zum Zweitnamen dient meist dem Zweck, sich von den anderen Kindern aus der Nachbarschaft abzuheben – woraus Namensgebilde wie Ashley-Rhianna, Brandon Phoenix, Fee-Christin, Rocco Mike oder Elvis Jan entstehen.

Der Irrtum

Nachgewiesen ist, dass es in Deutschland keinesfalls mehr Unterschichten-Kevins mit Verhaltensauffälligkeiten gibt als beispielsweise Maximilians oder Pauls. Der Anschein wird lediglich dadurch erweckt, dass der Vorname Kevin in den 1990ern so beliebt war. Damals standen Kevin und Chantal in der Top 10 der beliebtesten deutschen Vornamen.

Es wäre falsch, die Vornamen dauerhaft in die Schublade „Unterschicht“ zu verfrachten. Denn sie waren einmal so sehr positiv wahrgenommen worden und wer weiß schon, ob das nicht in kommenden Jahren wieder so sein wird?

Jetzt schon sind die Vornamen eindeutig besser als ihr Ruf, wie man am Beispiel Kevin sehen kann.

Gut geboren und hübsch

Der Vorname Kevin geht zurück auf die irische Form „Caoimhín“. Dies heißt so viel wie „gut geboren und hübsch“.

Um 1950 tauchte Kevin in Deutschland zum ersten Mal auf und wurde bis in die 1960er hinein als typischer Vorname in bessergestellten Familien vergeben. In die Mittel- und die Unterschicht zog Kevin erst in den 1990ern mit Kevin Costner und mit „Kevin allein zu Haus“ ein.

Sprachwissenschaftler weisen dem Vornamen Kevin mit den Vokalen i und e ein hohes Maß an Harmonie zu. Dieser Wohlklang ist in Deutschland ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Vornamen.
Bei Jason, Simon, Jonathan oder Jeremy verhält es sich ähnlich. Diese Namen biblischen Ursprungs sind derzeit in der Unterschicht verbreitet und gerade ihres Ursprungs wegen keinesfalls negativ besetzt.

Die Wirkung des Namens

Den Kindern dürfte die Wirkung ihrer Vornamen kaum selbst klar sein, Probleme können sie dennoch machen. So gibt es Beispiele, dass Arbeitnehmer ihres Vornamens wegen benachteiligt werden.
Am Beispiel des Vornamens „Ali“ können durchaus gefährliche Vorurteile im öffentlichen Leben erwartet werden, die sowohl rassistisch begründet sein können als auch auf eine Zugehörigkeit zur sogenannten Unterschicht hinweisen.

Andererseits gibt es kein kollektives Namenbewusstsein der Ober- und der Unterschicht. Vielmehr assoziiert man eher mit bestimmten Vornamen Attraktivität, Jugendlichkeit und Dynamik, mit anderen Vornamen dagegen Dummheit und Alter – Wahrnehmungen, die sich auch bald schon wieder ändern können.

 

Fazit: Ob hässlich oder dynamisch, ob alt oder jung, ob Kevin oder Maximilian – wie so oft ist auch hier alles im Fluss. Vornamen der Unterschicht orientieren sich gerade an Sängern und Filmstars und die sogenannte Oberschicht kramt derzeit im Fundus alter deutscher Vornamen: Carl, Wilhelm, Minna, Heinrich und Friedrich deuten auf höhere soziale Schichten hin. Der Vorname „Otto“ gilt überall als niedlich, was vor einiger Zeit nicht denkbar war. Auch bei den Vornamen steht fest, dass sich beständig die Moden ändern. Demnach gibt es weder spezielle Vornamen der Oberschicht noch solche der Unterschicht.

Originalbeitrag lesen:

http://www.vorname.com/ratgeber/vornamen/typische-vornamen-der-oberschicht-gibt-es-sie-5232

Einfamilienhaus bauen: Durchschnittliche Kosten und Preise

Posted By on 23. Oktober 2016

JEDER, DER EIN Einfamilienhaus bauen möchte und auf der Suche nach hilfreichen Informationen über das Thema Hausbau ist, wird früher oder später auch auf mehr oder weniger brauchbare Angaben über die Baukosten und Preise für die verschiedensten Haustypen in allen möglichen Bauweisen stoßen – diese Website Haus-Selber-Bauen.com ist eine davon. 

Im Gegensatz zu allen anderen vergleichbaren Internetseiten  werden Sie hier allerdings nicht die üblichen Verkaufspreise von diversen Hausanbietern finden, sondern die einzigen wirklich aussagekräftigen Kosten – nämlich die tatsächlichen Herstellungskosten, mit denen Bauunternehmen kalkulieren. 

Aber egal, um welche Preise es sich nun tatsächlich konkret handelt: Um die Verkaufspreise von Fertighäusern, um befristete oder dauerhaft gewährte Aktionspreise von irgendwelchen Hausanbietern oder um sonstige Angebote von wem auch immer – alle zusammen haben eines gemeinsam: 

Die Preise gelten aus verständlichen und durchaus nachvollziehbaren Gründen immer für einen ganz bestimmten Standard – für eine bestimmte Größe, eine bestimmte Qualität oder eine bestimmte Ausstattung. Diese Beschränkung auf individuell festgelegte Kriterien macht gerade beim Einfamilienhaus bauen absolut Sinn. Alles andere wäre also gar nicht machbar und schon gar nicht seriös.

Und auch die Preise und Kosten auf dieser Website Haus-Selber-Bauen.com beziehen sich auf ein ganz bestimmtes Haus  – nämlich auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch Sie ein durchschnittliches Einfamilienhaus bauen sollen. „Durchschnittlich“ bezieht sich vielmehr nur auf die Kriterien, die sehr viele Einfamilienhäuser erfüllen – vor allem die Größe und die Ausstattung.

  • Dadurch wird es einfacher, verschiedene Häuser mit ähnlicher Größe oder Ausstattung zu vergleichen und jeder kann sich ein realistisches Bild davon machen, was unter einem „normalen Standard-Einfamilienhaus“ zu verstehen ist. Was ein durchschnittliches Einfamilienhaus konkret ist, erfahren Sie hier auf dieser Info-Seite.
  • Tatsache ist jedenfalls, dass beim Hausbau unendlich viele Ausführungs-Varianten möglich sind und die tatsächlichen Endpreise immer davon abhängig sind, wofür sich ein Bauherr schlussendlich entscheidet.

Die Informationen auf dieser Seite helfen Ihnen dabei, ein „Gefühl“ dafür zu bekommen, was beim Hausbau „üblich“ ist, wie groß „normalerweise“ gebaut wird und welche „Standard-Ausstattungen“ im „Standard-Preis“ enthalten sind.

Mit diesem Wissen werden Sie in beim Vergleichen von verschiedenen Haus-Angeboten mit dem durchschnittlichen Standard-Haus nun in Zukunft rasch erkennen, ob ein von Ihnen ins Auge gefasstes Haus in der vergleichbaren Preisklasse liegt oder ob aufgrund der Größe und besseren Ausstattung doch alles ganz anders ist – viel teurer nämlich.

 KONKRET:  Wenn Sie ein Einfamilien bauen oder bauen lassen wollen und gleichzeitig wissen möchten, wie viel alles höchstens kosten darf, müssen Sie nur die auf dieser Website veröffentlichten Herstellungskosten je m² mit der Wohnfläche eines beliebigen Einfamilienhauses multiplizieren, um zu wissen, ob der angebotene Verkaufspreis im Rahmen liegt oder ob es sich dabei um ein Angebot handelt, das mehr oder weniger stark von einem „durchschnittlichen Einfamilienhaus“ abweicht.

Übrigens: Wie die hier schon mehrmals genannten und auf dieser Website (oft zum Leidwesen der ausführenden Baufirmen) veröffentlichten Herstellungskosten, mit denen die ausführenden Bauunternehmen kalkulieren, genau zu verstehen sind, können Sie gerne auf einer extra Info-Seite nachlesen.

 

Was ist ein durchschnittliches Einfamilienhaus?

Alle Preise und Baukosten, die Sie sowohl auf dieser Webseite als auch in allen hier zur Verfügung gestellten und angebotenen Hausbau-Ratgebern finden, beziehen sich immer auf ein Haus mit folgenden Eigenschaften – auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus eben…

  • ca. 140 m² Wohnfläche, verteilt auf 
  • Erdgeschoß und Obergeschoß 
  • ca. 85 m² verbaute Kellerfläche 
  • Bauwerksgeometrie klar strukturiert, somit 
  • Keine oder nur wenige kostspielige Erker oder Vorbauten 
  • Satteldach, Pultdach oder auch Walmdach 
  • Grundrisse praktisch und benutzerfreundlich geplant
  • Geschlossene oder offene Raumaufteilung
  • Beliebige Bauweise, z.B. „klassische“ Ziegel-Massivbauweise oder beliebiges Fertighaus
  • Normaler Baugrund, ohne Grundwasser, Sumpf oder Fels 
  • Normaler Anteil an Glasflächen 
  • Ohne Wintergarten 
  • Sehr gute bezugsfertige Ausstattung
  • Hochwertige, passivhaus-taugliche Kunststoff- ODER Holzfenster mit 3-Scheiben-Verglasung und einem Gesamt-Fenster-Uw-Wert von max. 0,80W/(m²K).
  • Bodenbeläge als Parkett-, Laminat-, Stein- und Kunststoffböden 
  • Bad- und WC-Anlagen zur Gänze oder teilweise verfliest 
  • Zentrale Heizungsanlage und / oder Wohnraumlüftung ***
  • Innentüren mit Röhrenspankern, Echtholz-furniert oder lackiert
  • Wärmedämmungen entsprechend dem aktuellsten  Stand der Technik – vor allem auch in bauphysikalischer Hinsicht ***

WIE DIE PREISE GENAU ZU VERSTEHEN SIND

*** Der bisher „durchschnittliche“ Energie-Standard für ein Niedrigenergiehaus ist mittlerweile nicht mehr der anzustrebende Hausbau-Standard. Wer heute ein Einfamilienhaus bauen möchte, sollte sich vielmehr möglichst für einen NiedrigSTenergie- oder Passivhaus-Standard entscheiden. Da die Anzahl der Passivhäuser ständig steigt, werden auch die Kosten für ein Passivhaus immer attraktiver.

  WICHTIG!  Da Passivhäuser in der Regel wesentlich kompakter geplant werden, ist ein im Passivhaus-Standard geplantes und errichtetes heute übrigens nicht (mehr) teurer als ein „herkömmliches“ Haus – und wenn doch, dann liegen die Mehrkosten bei vielleicht 5 bis 10% der Gesamtbaukosten, die sich durch die Einsparung bei den Heiz- und Betriebskosten aber bereits nach nur wenigen Jahren zur Gänze amortisiert haben.

  • Nicht verwechseln: Nach dem Passivhaus-Standard gebaute Häuser müssen keine „echten“ Passivhäuser sein, weil der Passivhaus-Standard im Prinzip „nur“ die bauphysikalischen Werte der einzelnen Bauteile vorgibt, um zu erreichen, dass die Wärme möglichst lange im Haus bleibt. So gesehen könnte sogar ein Haus mit Ölheizung und Vollwärmeschutz aus Styropor ein „Passivhaus“ sein, was allerdings aus ökologischer Sicht keinen Sinn macht.

Bei einem echten Passivhaus geht es nämlich AUCH darum, die benötigte Energie in jeder Hinsicht nachhaltig zu erzeugen – also emissionslos und flammenlos mit einer Komfortlüftung, die auf Wärmerückgewinnung basiert.

FAZIT:  Da der Passivhaus-Standard das einzige Baukonzept mit Zukunft ist, schon bald den Stand der Technik beim Hausbau darstellen wird und die Kosten dafür schon derzeit auch nicht (wesentlich) höher sind asl bei herkömmlichen Häusern, gelten sämtliche auf meiner Website veröffentlichten Preise für jeden beliebigen Energie- bzw. Baustandard.

  • Wenn Sie also ein in jeder Hinsicht vernünftiges, wirtschaftliches und modernes Einfamilienhaus bauen wollen, spricht aus heutiger Sicht absolut nichts dagegen, Ihr Haus zumindest nach dem Passivhaus-Standard zu bauen – ein echtes Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus wäre noch empfehlenswerter.

Wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen wollen, das von einem durchschnittlichen Haus stark abweicht

Wird Ihr persönliches Traumhaus sehr stark von den auf dieser Seite beschriebenen Ausstattungsmerkmalen eines durchschnittlichen Einfamilienhauses abweichen, werden entsprechende Zu- oder Abschläge bei den Baukosten empfohlen.

Je nach Exklusivität der Ausstattung kann dabei mit einem Zuschlag von +10% bis sogar +20% gerechnet werden. Sollte Ihr Haus in der Ausstattung wesentlich bescheidener geplant sein, könnten Sie die auf dieser Website veröffentlichten Baukosten um bis zu -10% reduzieren. Trotzdem sollten Sie auf einen derartigen Abschlag verzichten und die möglichen Einsparungen als „Sicherheitspolster“ betrachten. 

Bitte auch zu beachten…

Ausgefallene oder extravagante Ausstattungen oder Architekturdetails können natürlich nicht durchschnittlich geschätzt werden. Spezielle Sonderausstattungen sind sehr individuell und hängen von Ihren jeweiligen Vorlieben oder Vorstellungen ab.

Derartiges ist aber nicht der unmittelbare Sinn dieser Informations-Webseite. Vielmehr geht es vor allem darum, dem Nutzer und damit auch Ihnen einen realistischen Überblick zu verschaffen, wie viel ein weitgehend normales, durchschnittliches Einfamilienhaus und die darin enthaltenen Bauetappen kosten dürfen oder kosten werden.

Da es allerdings auch bei einem durchschnittlichen Haus mitunter sogar große Preisunterschiede geben kann (z.B. aufgrund regionaler Besonderheiten), wurden alle Baukosten und Baukostenanteile auf den Bauetappen-Seiten auch in Prozent angegeben. Damit können Sie bei Bedarf auch von höheren oder niedrigeren Hauskosten ausgehen und Ihre individuellen Berechnungen anstellen.

In diesem Zusammenhang bitte unbedingt auch Ihre Baufinanzierung vergleichen. Damit sparen Sie sehr viel Geld. Und falls Sie keine Zeit haben, alle Kosten- und Preise-Seiten dieser Website zu durchforsten, ist das HausbaukostenBuch vermutlich ideal für Sie. Darin sind nämlich sämtliche Informationen dieser Webseite kompakt, übersichtlich und immer griffbereit zusammengefasst.

URL der Quelle:

http://www.haus-selber-bauen.com/einfamilienhaus-bauen.html

Alles rund um Umbau, Ausbau und Bauen bei ImmobilienScout24

Sachsen : So viele HIV – Infektionen wie nie zuvor

Posted By on 27. September 2016

DRESDEN. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen hat in Sachsen einen neuen Höchststand erreicht. 2015 wurden 190 Erstdiagnosen an das Robert Koch-Institut gemeldet, wie das sächsische Sozialministerium mitteilte. Im Jahr 2014 waren es noch 168 gewesen, was einem Anstieg um rund 13 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht.

 Laut Sozialministerium gibt es die Erfassung der Erstdiagnosen seit 1993 in ihrer jetzigen Form. Seitdem wurde in Sachsen noch kein höherer Wert als 2015 verzeichnet.

Mit 4,7 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner liegt Sachsen leicht über dem bundesweiten Schnitt von 4,6 HIV-Erstdiagnosen. Ein Großteil der Neuinfektionen (57 Prozent) wurde 2015 bei Männern verzeichnet, die mit Männern Geschlechtsverkehr haben.

Allerdings gibt es sowohl in Sachsen als auch in ganz Deutschland die Tendenz, dass sich immer mehr Menschen auch bei heterosexuellen Kontakten anstecken.

„Auch wenn Aids oft kein Todesurteil mehr ist, muss die gefährliche Krankheit weiter im öffentlichen Bewusstsein bleiben“, sagte Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU). „Wir müssen weiter aufklären und unsere Anstrengungen im Bereich Prävention, Diagnostik und Therapie verstärken.“

Im vergangenen Jahr hat Sachsen den Angaben zufolge die Mittel für die Aids-Prävention deutlich aufgestockt: So stieg die Unterstützung für die vier Beratungsstellen im Land um 34.000 Euro auf 375.000 Euro. Auch die Gesundheitsämter erhalten mehr Geld für Präventionsprojekte. (lup)

 

Zur Anbieter-Website:

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/oegd/article/917878

Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind

Posted By on 12. Juni 2016

Auch wenn manche Pflanzen und Sträucher noch so schön aussehen und herrlich blühen sollten Eltern, wenn sie ihren Garten bepflanzen oder den Balkon mit Zierblumen verschönern, auf giftige Gewächse verzichten. Denn spielen öfter kleine Kinder dort und kommen mit Giftpflanzen in Berührung oder nehmen sogar Teile von giftigen Pflanzen in den Mund, so können sie ganz schnell in Gefahr geraten, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern zu einer Vergiftung führen. Um sicher zu gehen, sollten Eltern zu eher unbedenklichen Garten- und Balkonpflanzen greifen.

 

Den Garten kinderfreundlich bzw. kindersicher gestalten

Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder auch im Haus – giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern!
Da kleine Kinder von Natur aus neugierig sind, alles anfassen und in den Mund nehmen, um es genauestens zu erforschen, passiert es leicht, dass ein Kind blitzschnell eine giftige Beere oder auch andere Pflanzenteile in den Mund nimmt, was schlimme Folgen haben kann. Daher sollten Eltern vorausblickend denken und keine Bäume, Sträucher und Blumen in den Garten pflanzen, die für Kinder gefährlich sein könnten. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Wohnung haben giftige Pflanzen nichts zu suchen, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Selbst wenn sich keine giftigen Gewächse im Garten befinden, sollten Eltern ihre Kinder nicht alleine bzw. unbeaufsichtigt im Garten lassen. Zudem sollten Eltern ihrem Kind so früh wie möglich lernen, dass es Pflanzenteile und auch Beeren nicht einfach essen darf.

Ganz verzichten sollten Eltern kleiner Kinder auf zum Teil hochgiftige Pflanzen wie:

  • Blauer und gelber Eisenhut
  • Bilsenkraut
  • Engelstrompete
  • Gemeine Eibe
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Oleander / Rosenlorbeer
  • Rizinus / Wunderbaum
  • Stechapfel
  • Tollkirsche

Nicht geeignet für den Garten oder Balkon wo Kinder sich aufhalten sind ebenfalls giftige Bäume und Sträucher wie z. B.

  • Eberesche (Vogelbeerbaum)
  • Mahonie
  • Zwergmispel
  • Feuerdorn
  • Seidelbast
  • Rote und schwarze Heckenkirsche
  • Schneebeere (Knallerbse)
  • Lorbeerkirsche
  • Stechpalme
  • Pfaffenhütchen
  • Gemeiner und wolliger Schneeball
  • Rosskastanie
  • Lebensbaum
  • Sadebaum (Sevenstrauch)
  • Wunderbaum
  • Gemeiner Efeu
  • Robinie (Falsche Akazie)
  • Faulbaum
  • Besenginster

Giftig sind beispielsweise auch diese Pflanzen:

  • Maiglöckchen
  • Garten- und Feuerbohne
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Schwarzer Nachtschatten
  • Kartoffel
  • Gefleckter Aronstab
  • Wasserschierling
  • Gefleckter Schierling
  • Rotbeerige und Schwarzbeerige Zaunrübe
  • Gelbe und Blaue Lupine
  • Christrose
  • Riesen- und Wiesenbärenklau
  • Zypressen- und Gartenwolfsmilch
  • ScharferHahnenfuß (Butterblume)
  • Dieffenbachie
  • Korallenbäumchen
  • Weihnachtsstern
  • Alpenveilchen

Gut geeignet für einen kinderfreundlichen Garten sind z. B. Blumen wie:

  • Kornblume
  • Tränendes Herz
  • Cosmea
  • Kapuzinerkresse

Empfehlenswerte Gehölze sind:

  • Ahorn-, Linden- und Pappelarten
  • Felsenbirne
  • Schlehe

Achten Eltern kleiner Kinder explizit darauf, dass sich keine giftigen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon befinden, können sie das Risiko einer Vergiftung bei ihren Kindern vorbeugen. Neben giftigen Pflanzen gibt es natürlich noch weitere Gefahrenquellen im Haushalt und Garten, vor denen Eltern ihre Kinder schützen sollten.

Erstmals veröffentlicht:

http://www.vorname.com/ratgeber/gesundheit/giftige-pflanzen-im-garten-die-fuer-kinder-gefaehrlich-sind-12641

Finger weg von meinen Münzen!

Posted By on 20. Mai 2016

Neuerdings ist Engagement angesagt: „Mama, ich kann Dir helfen“, bot mir meine Tochter an, als ich die letzte Milchtüte im Einkaufsbeutel verstaut hatte. „Ich bringe den Wagen zurück!“ Begeistert stimmte ich zu. „Klar, gerne, das ist aber nett!“ flötete ich laut. Sollten ruhig alle im Supermarkt mitbekommen, welch aufmerksame Tochter ich doch habe. Sie konnte gerade so über den Griff sehen, bugsierte den Wagen trotzdem unfallfrei zurück zum Sammelplatz.

Nach einer Weile kam sie wieder, wir machten uns auf den Heimweg. Nach gut hundert Metern fiel mir auf, dass etwas fehlte: die Euro-Münze, die im Einkaufswagen steckte. „Mist!“, rief ich. „Wir müssen zurück. Wir haben den Euro vergessen!“ Meine Tochter zeigte mir ihr Mickey-Maus-Gesicht und trippelte von einem Fuß auf den anderen. Da dämmerte es mir: „Hast Du ihn vielleicht?“ Sie nickte und sprang fröhlich summend weiter. „Der gehört jetzt mir!“ Ich zeigte mein Dagobert-Duck-Gesicht und schüttelte betont langsam den Kopf. „Aber Mama!“, protestierte sie. Doch Dagobert blieb Dagobert.

„Na gut“, sagte sie nach einer Weile, „ich könnte ihn doch der Frau mit den Zeitungen geben.“ Sie sprach von der obdachlosen Straßenzeitungsverkäuferin, die vor dem Supermarkt stand. Ich hatte einen anderen Vorschlag: „Gib mir doch den Euro und der Verkäuferin dein Taschengeld. Du hast doch dein Portemonnaie dabei. Wie wäre das?“ Ich hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, da schrie sie los: „NEIN! Dann habe ich ja kein Geld mehr!“

Seit Anfang des Jahres bekommt meine Tochter Taschengeld. Sie ist fünf Jahre alt und fällt damit bereits in die Altersgruppe, die an das Finanzwesen herangeführt werden kann. Nach Empfehlung des Jugendamtes sollten Vier- und Fünfjährige einmal die Woche 50 Cent erhalten.

Immer samstags bekommt sie nun also eine Münze. Noch lieber nimmt sie drei oder sogar fünf kleinere Münzen, denn das sieht nach mehr aus, logisch.

Sie verstaut das Geld sofort in ihrem neuen Stolz: einem Portemonnaie, auf dem das dicke Schaf aus der Serie „Shaun das Schaf“ thront.

Das ist nicht nur Schmuckelement, sondern Programm. In ihren Geldbeutel passt dreimal soviel Geld wie in meinen. Ein paar ausgemusterte EC-Karten von meinem Mann und mir hat sie auch einsortiert, aber die ignoriert sie meistens. Bezahlt wird bar. Verdient auch. Wo immer sie kann, versucht sie Münzen zu zocken oder sich auf ehrliche Art zu verdienen. Meistens findet sie auf den abgelegensten Wegen noch ein oder zwei Cent. Ausgegeben wird eher wenig. Schließlich spart sie auf eine neue Puppe. Und wenn sie die gekauft habe, wolle sie ja noch Geld in ihrem Schaf haben, also brauche sie mehr und immer mehr. Sagt sie.

Es war faszinierend: Seit sie sich mit echten Münzen beschäftigte, gab es weniger Stress an den Quengelzonen dieser Erde. Ich musste nur darauf verweisen, dass sie ihr Portemonnaie ja dabei habe. Schon war Schluss. Wenn wir auf dem Weg zur Kita waren, gab es keine Sit-ins mehr, um zu verdeutlichen, dass ich den Tag mit ihr und nicht mit meiner Arbeit verbringen solle. Denn Arbeit bringt ja Geld.

In den letzten Wochen ist immer wieder die Rede davon, dass das gesamte Bargeld auch in Deutschland abgeschafft werden soll. Den 500-Euro-Schein hat die EZB ja bereits entsorgt.

Aber unsere Kinder werden das nie mitmachen. Sie spekulieren lieber auf die harte Währung statt mit virtuellen Bits und Coins.

Zu Recht. Wie sollen sie auch sonst lernen, mit Geld umzugehen, und dass dieser Umgang soziale Folgen haben kann, wenn sie nur auf einen Screen touchen können? Und, ganz ehrlich, als Mutter möchte ich Bargeld auch nicht missen. Ich würde sonst ohne Maß und Disziplin munter meine Bankkarten einsetzen. Das käme den Kindern auch nicht zu gute.

Gesehen auf:

www.nido.de/artikel/finger-weg-von-meinen-muenzen

Aktuelle Studie : Lyse auch im hohen Alter sinnvoll ?

Posted By on 17. Mai 2016

Auch über 90-Jährige mit einem Schlaganfall profitieren noch von Lyse und Thrombektomie.

BERLIN. Je höher das Alter bei einem Schlaganfall, umso schlechter sind die Chancen, den Insult überhaupt zu überleben und die Klinik in einem guten körperlichen Zustand zu verlassen. Weniger selbstverständlich ist, dass eine intensive Schlaganfalltherapie auch bei Hochbetagten noch hervorragend funktioniert. Die Effektstärken sind tendenziell sogar noch größer als bei jüngeren Patienten. Darauf hat Professor Gerhard Hamann vom Bezirkskrankenhaus in Günzburg hingewiesen.

Der Neurologe erläuterte dies auf der Arbeitstagung Neurologische Intensivmedizin (ANIM) in Berlin anhand einer Reihe aktueller Studien. So sterben nach einer Analyse von über einer halben Million Schlaganfällen im US-amerikanischen Get-with-the-Guidelines-Programm rund drei Prozent der Patienten im Alter von weniger als 50 Jahren in der Klinik. Bei den 70- bis 79-Jährigen sind es etwas mehr als fünf Prozent und bei den über 90-Jährigen sind es bereits mehr als zehn Prozent.

Nur 20 Prozent der Hochbetagten kommen nach dem Schlaganfall wieder ins häusliche Umfeld, die übrigen, sofern sie überleben, benötigen professionelle Pflege. Bei den unter 50-Jährigen können zwei Drittel nach dem Klinikaufenthalt wieder nach Hause, bei den 60- bis 70-Jährigen sind es noch 56 Prozent. Das liegt auch daran, dass über die Hälfte der hochbetagten Patienten schon vor dem Schlaganfall gravierende körperliche Einschränkungen und einen mRS-Wert von 2 oder mehr hatte.

Allerdings ist das Ergebnis bei sehr alten Menschen noch weitaus dramatischer, wenn sie keine optimale Therapie bekommen. So erreichten in einer Studie nur 21 Prozent der Patienten im Alter von über 80 Jahren ohne Lyse einen mRS-Wert von 0-2, mit Lyse waren es 33 Prozent – ein relativer Unterschied von über 60 Prozent. Bei den unter 80-Jährigen blieben 44 Prozent ohne und 56 Prozent mit Lyse ohne größere funktionelle Einschränkungen, der relative Unterschied liegt hier nur bei 27 Prozent.

Erstmals erschienen auf:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/schlaganfall/article/910878

Strom­rechnung: Was tun, wenn der Versorger zu hohe Abschläge ansetzt?

Posted By on 14. April 2016

Wie viel Geld Energieversorger monatlich kassieren dürfen, ist klar geregelt: Der Verbrauch entscheidet. Trotzdem gibts oft Streit. Finanztest erklärt die Regeln für die Abschlags­zahlung bei Strom und Gas – und sagt, was Kunden tun können, wenn der Energieversorger nicht spurt.

Die Regeln sind eindeutig

Erstaunlich: Immer wieder gibts Ärger um die laufenden Zahlungen für Strom und Gas. Dabei sind die Regeln eindeutig: Kunden müssen pro Monat ein Zwölftel des Betrags zahlen, der dem Energieversorger fürs laufende Jahr wahr­scheinlich zusteht. Das ist leicht zu errechnen, wenn der Anschluss schon im Vorjahr bestand und sich die Faktoren für den Energieverbrauch nicht geändert haben: Die im Vorjahr verbrauchten Kilowatt­stunden sind mit dem aktuellen Preis einschließ­lich aller Steuern und Umlagen zu multiplizieren, etwaige Gebühren zu addieren und der Gesamt­betrag auf die nächsten zwölf Monate zu verteilen.

Erhöhung nur bei steigenden Preisen …

Das heißt auch: Bei gleich­bleibendem Verbrauch darf der Energieversorger höhere Zahlungen nur verlangen, wenn Strom- oder Gaspreis oder Gebühren steigen.

… oder veränderten Wohn­verhält­nissen

Etwas schwieriger wird es bei Einzug in eine neue Wohnung oder wenn sich wegen neuer Geräte, energie­intensiver Bauarbeiten, Familien­zuwachs oder Auszug erwachsener Kinder der Verbrauch ändert. Der Energieversorger muss dann so gut wie möglich schätzen, wie hoch der Energieverbrauch und damit die Jahres­rechnung sein werden. Energieversorger haben reichlich Vergleichs­daten und können ziemlich gut schätzen – wenn sie wollen.

System oder Versehen?

Trotz klarer Regeln gibt es häufig Ärger.

  • Extra­Energie verurteilt. Regel­mäßig hielt der Energieversorger Extra­Energie an hohen Monats­abschlägen fest, obwohl den Kunden für das voran­gegangene Jahr teil­weise mehr als 500 Euro Gutschrift zustand. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen stoppte das Unternehmen. Klare Ansage des Land­gerichts Düssel­dorf: Mehr Geld als absehbar nötig zu kassieren, ist rechts­widrig (Az. 12 O 474/12). Verstößt Extra­Energie gegen die Vorgaben der Richter, drohen Ordnungs­gelder von bis zu 250 000 Euro oder Haft für die Geschäfts­führer.
  • Leser­beschwerde zu Eon. Gleich zweimal schoss Eon bei der Berechnung der monatlichen Gas-Abschlags­zahlungen von Finanztest-Leser Daniel Casado aus Duisburg übers Ziel hinaus und berechnete bis zu 85 Euro zu viel. Ursache unbe­kannt. „Wir haben leider fest­stellen müssen, dass uns hier ein hand­werk­licher Fehler unter­laufen ist, für den wir uns ausdrück­lich entschuldigen möchten“, sagte Eon-Sprecher Maximilian Heiler.
  • Trick mit elf Abschlägen. Oft heißt es bei Energieversorgern so oder so ähnlich: „Bei uns zahlen Sie elf Abschläge, der zwölfte wird mit dem Ergebnis der Jahres­abrechnung verrechnet.“ Das ist in Ordnung, wenn zur Berechnung des Abschlags der voraus­sicht­liche Betrag der Jahres­rechnung auf zwölf Monate verteilt wird. Verteilen Anbieter die Jahres­kosten dagegen auf nur elf Monate, ist das rechts­widrig. Verbraucher können verlangen, den Abschlag entsprechend, also um 8,3 Prozent, zu senken.

Bei unrecht­mäßiger Erhöhung Wechsel sofort möglich

Gut für Betroffene: Weigert sich der Energieversorger zu Unrecht, die Abschlags­zahlung zu senken, oder erhöht er sie ohne Grund, können sie sofort wechseln. Rechts­anwalt Thomas Holl­weck, ein auf Verbraucherrecht spezialisierter Rechts­anwalt aus Berlin, erklärt: „Hält sich ein Energieversorger nicht an die gesetzlichen Rege­lungen, so haben Kunden das Recht, diesen Vertrag vorzeitig zu beenden.“

Übernommen aus:

https://www.test.de/Stromrechnung-Was-tun-wenn-der-Versorger-zu-hohe-Abschlaege-ansetzt-4988652-0/

Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT

Posted By on 20. März 2016

Ja, natürlich, es ist schon richtig, dass die Computertechnologie und natürlich das Internet unser Leben wesentlich erleichtern. Manche Sachen kann man sich als jemand, der ohne Internet und Heim-PC und Handy aufgewachsen ist, gar nicht mehr vorstellen. Man fragt sich ab und zu, wie viel Zeit man für manche Recherche oder einfach eine Fahrplanauskunft zum Beispiel aufbringen musste im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo man jederzeit und fast von überall online gehen kann. Nun gibt es, wie meine Mutter immer sagt, in jedem Paradies eine Schlange. In diesem Fall haben wir es gleich mit mehreren Schlangen. Das fängt schon damit an, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Technik, die immer komplexer wird, zwangsläufig Fehler verursacht. Waren Sie schon mal in einer Familie, während der Internet-Router ausfällt und keiner mehr ins Netz kann? Oder das Handy gerade dann abstürzt, wenn man mit einer geliebten Person chattet? Oder der Drucker genau in dem Moment die Verbindung aus unbekannten Gründen verliert, wenn man ihn ganz dringend braucht? Häufig hilft dann nur noch ein Fachmann, der einem hier aus der Klemme hilft. Bloß, auch hier ist es schwierig, einen kompetenten Experten für IT zu finden. Immerhin gibt es schon einen gewissen Unterschied, ob jemand meine Waschmaschine repariert oder in meinen Computer sehen kann. Heutzutage ist doch auf dem heimischen PC oder dem Smartphone das ganze Leben gespeichert. Fotos, Videos, Mails, Caht-Verläufe, Bankkonten, berufliche Sachen, einfach vieles, was man einem Fremden nicht unbedingt zeigen möchte. Ich habe da richtig Glück gehabt und eine hervorragende PC Hilfe Berlin gefunden. Ohne einen solchen IT-Experten verliert man einfach zu viel Zeit, die meisten Leute bringen schließlich ihr Auto auch in die Werkstatt. Nicht nur im beruflichen Leben ist ein funktionierende PC-Technik heutzutage elementar, auch im privaten Bereich sollte man sich rechtzeitig um einen guten PC-Fachmann oder möchten Sie mit einer pubertierenden Tochter darüber diskutieren, warum das Internet nicht geht?

Vergessen an der Steckdose – Handyladegeräte fressen Strom für 51 Euro im Jahr

Posted By on 10. März 2016

Der hohe Stromverbrauch von Elektronik im Stand-By-Modus ist vielen Verbrauchern mittlerweile bewusst. Doch wie steht es mit den Betriebskosten von Geräten, die auf ihren Einsatz warten, wie Drucker, TV-Receiver oder Laptops?

Das Bundesamt für Umweltschutz warnt, dass ein deutscher Durchschnitthaushalt für die Bequemlichkeit, alle Geräte immer sofort nutzen zu können, schnell über 100 Euro im Jahr bezahlt. Eine Heimkino-Anlage oder ein großer Fernseher sind sogar deutlich teurer. Faustregel: Ein Watt Leistung kostet etwa 2,50 Euro im Jahr. Eine Hifi-Anlage im Leerlauf frisst also bei einem Verbrauch von 21 Watt etwa 53 Euro im Jahr.

Ladegeräte als Stromfresser

Doch auch vermeintlich kleine Stromfresser können teuer werden: Vier Netzteile, mit denen Handys, Tablets oder Kameras aufgeladen werden, verbrauchen durchschnittlich 175 kWh pro Jahr, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei einem Strompreis von 29 Cent je Kilowattstunde (kWh) macht das 51 Euro.

Die Aktion „No-Energy“ listet auf ihrer WebseiteStromfresser aus der Rubrik Kommunikation und Unterhaltung auf. So verbraucht etwa der Farblaser-Drucker Magicolor 2300 Desklaser von Minolta QMS Strom für 233 Euro im Jahr – ohne auch nur eine einzige Seite gedruckt zu haben. Auch der DVD-Festplattenrekorder Activity Media Center 350 Sat von Fujiutsu Siemens ist ein Stromfresser: 160 Euro werden allein im Standby-Modus fällig.

 

Um zu testen, ob das eigene Ladegerät im Leerlauf Strom frisst, muss man es nur anfassen: Ist es warm, fließt Strom. Zu den häufigsten Stromfressern gehören laut Umweltbundesamt außerdem auch dimmbare Lampen im Haus – denn auch sie haben ein Netzteil.

Um Leerlaufkosten zu vermeiden, hilft nur konsequentes Abschalten, auch wenn das unbequem sein mag. Zugegeben: Die Wartezeit, bis der Kaffee fließt, oder der Herumstehen, bis sich der Laserdrucker aufwärmt, können nerven. Bei  manchen Videogeräten und Receivern gehen durch das Ausschalten gar Informationen zu Datum und Uhrzeit oder vorprogrammierte Aufnahmen verloren. Doch neuere Geräte halten das aus: Sie sorgen mit einem integrierten Akku vor: Dieser überbrückt die Zeit, in der das Gerät vom Netz getrennt ist. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Nur ganz selten ist es sogar billiger, die Geräte im Leerlauf zu lassen, statt sie immer wieder an- und auszuschalten. So verbraucht etwa der 19-Zoll-Monitor 996N High Res von Yakumo angeblich 3,6 Watt im Stand-By-Modus, aber nur 3,5 Watt im Ruhezustand, wenn lediglich der Bildschirm auf schwarz schaltet.

 

Zur Anbieter-Website:

www.focus.de/immobilien/energiesparen

Vergessen an der Steckdose – Handyladegeräte fressen Strom für 51 Euro im Jahr

Posted By on 10. März 2016

Der hohe Stromverbrauch von Elektronik im Stand-By-Modus ist vielen Verbrauchern mittlerweile bewusst. Doch wie steht es mit den Betriebskosten von Geräten, die auf ihren Einsatz warten, wie Drucker, TV-Receiver oder Laptops?

Das Bundesamt für Umweltschutz warnt, dass ein deutscher Durchschnitthaushalt für die Bequemlichkeit, alle Geräte immer sofort nutzen zu können, schnell über 100 Euro im Jahr bezahlt. Eine Heimkino-Anlage oder ein großer Fernseher sind sogar deutlich teurer. Faustregel: Ein Watt Leistung kostet etwa 2,50 Euro im Jahr. Eine Hifi-Anlage im Leerlauf frisst also bei einem Verbrauch von 21 Watt etwa 53 Euro im Jahr.

Ladegeräte als Stromfresser

Doch auch vermeintlich kleine Stromfresser können teuer werden: Vier Netzteile, mit denen Handys, Tablets oder Kameras aufgeladen werden, verbrauchen durchschnittlich 175 kWh pro Jahr, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei einem Strompreis von 29 Cent je Kilowattstunde (kWh) macht das 51 Euro.

Die Aktion „No-Energy“ listet auf ihrer WebseiteStromfresser aus der Rubrik Kommunikation und Unterhaltung auf. So verbraucht etwa der Farblaser-Drucker Magicolor 2300 Desklaser von Minolta QMS Strom für 233 Euro im Jahr – ohne auch nur eine einzige Seite gedruckt zu haben. Auch der DVD-Festplattenrekorder Activity Media Center 350 Sat von Fujiutsu Siemens ist ein Stromfresser: 160 Euro werden allein im Standby-Modus fällig.

 

Um zu testen, ob das eigene Ladegerät im Leerlauf Strom frisst, muss man es nur anfassen: Ist es warm, fließt Strom. Zu den häufigsten Stromfressern gehören laut Umweltbundesamt außerdem auch dimmbare Lampen im Haus – denn auch sie haben ein Netzteil.

Um Leerlaufkosten zu vermeiden, hilft nur konsequentes Abschalten, auch wenn das unbequem sein mag. Zugegeben: Die Wartezeit, bis der Kaffee fließt, oder der Herumstehen, bis sich der Laserdrucker aufwärmt, können nerven. Bei  manchen Videogeräten und Receivern gehen durch das Ausschalten gar Informationen zu Datum und Uhrzeit oder vorprogrammierte Aufnahmen verloren. Doch neuere Geräte halten das aus: Sie sorgen mit einem integrierten Akku vor: Dieser überbrückt die Zeit, in der das Gerät vom Netz getrennt ist. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Nur ganz selten ist es sogar billiger, die Geräte im Leerlauf zu lassen, statt sie immer wieder an- und auszuschalten. So verbraucht etwa der 19-Zoll-Monitor 996N High Res von Yakumo angeblich 3,6 Watt im Stand-By-Modus, aber nur 3,5 Watt im Ruhezustand, wenn lediglich der Bildschirm auf schwarz schaltet.

 

Zur Anbieter-Website:

www.focus.de/immobilien/energiesparen

Preis für Rollläden

Posted By on 4. März 2016

Ich suche Preise für Einbaurollläden, die direkt zusammen mit dem Fenster geliefert und im Rohbau eingebaut werden. Hier driften die Preise ganz schön auseinander.

Fertighausanbieter bieten den manuellen Rollladen für ca. 250 Euro an zzgl. 250 Euro Elektrik (Motor + Schalter + Leitung), andere Einzelbetriebe reden sich damit raus, das dies aufwändig und teuer ist und verlangen deutlich mehr.

Woran kann man sich hier orientieren und was könnte man ggf. zum Preis drücken für Argumente verwenden? Letztlich ist es doch gerade im Rohbau einfach Rollladen zusammen mit den Fenstern zu montieren.

Viele Grüße,

Wilhelm

Antwort

Hallo Wilhelm,

ich kann aus Ihrer Frage leider nicht entnehmen, in welcher Phase auf Ihrem Weg zum eigenen Haus Sie sich gerade befinden und auch nicht, ob Sie Ihr Haus selber bauen oder bauen lassen möchten. Ich gehe davon aus, dass Sie alles selber machen möchten, weil andernfalls jenes Unternehmen für Sie zuständig wäre, welches den Auftrag für die Errichtung des Hauses bekommt oder bekommen hat. Diese Auftragsvergabe setzt dabei eine Bauausschreibung mit einem genauen Leistungsverzeichnis (inkl. Rolläden) voraus.

Wenn es darum geht, Argumente für Preisverhandlungen (wofür auch immer) zu sammeln, kommen Sie jedenfalls an der wichtigsten Voraussetzung überhaupt nicht vorbei: SIE müssen zuerst einmal ganz genau wissen, was SIE aus welchen Gründen haben wollen.

Dass es bei den Rollläden für ein Haus drei grundlegende Varianten gibt, wissen Sie sicherlich.

  • Aufbau- oder Aufsatzrollladen
  • Einbaurollladen
  • Vorbaurollladen

Welche Variante am besten für Ihr Projekt geeignet ist, hängt vor allem vom gewählten Wandaufbau ab. Es sollte also geprüft werden, welche Variante sich am besten in das geplante Wandsystem integrieren lässt.

Auf einen ganz wesentlichen Punkt muss dabei bei ALLEN Varianten geachtet werden: Der Einbau muss in jedem Fall wärmebrückenfrei erfolgen. Optimal wären hier Rollläden, die ein Passivhauszertifikat haben.

Wie Sie nun den besten Preis für die schlussendlich gewählten Rollläden bekommen, ist relativ einfach gesagt: Sie müssen eine Ausschreibung machen und damit eine Preisanfrage an mehrere verschiedene Anbieter stellen. Wie das geht, lesen Sie bei Bedarf auf meiner Webseite nach:

15 Schritte zum Handwerkerauftrag

Übrigens: Die von Ihnen genannten Preise von Fertighausanbietern sind Richtwerte, die der Realität sehr nahe kommen. Allerdings NUR dann, wenn die Rollläden gleichzeitig mit dem Haus bestellt werden. Bei Baumeistern ist das ähnlich. Wenn Sie ein Bauunternehmen mit der Errichtung des Rohbaus beauftragen, können Sie auch hier mit diesen „Fertighaus-Preisen“ rechnen. Wenn Sie das ganze bezugsfertig Haus errichten lassen, werden die Rollläden noch wesentlich günstiger sein, weil die Deckungsbeiträge der Firma in anderen Bereichen liegen.

Fazit: Die besten Marktpreise bekommen Sie nur dann, wenn Sie sich an folgende Vorgangsweise halten:

  • 1. Informationen von unabhängigen Beratern einholen
  • 2. Entscheiden, was SIE wollen
  • 3. Leistungsverzeichnis erstellen (lassen)
  • 4. Ausschreibung un Preisanfrage an mehrere Firmen
  • 5. Professioneller Preisvergleich
  • 6. Vergabe an Bestbieter (nicht Billigstbieter)

Im eigenen Interesse muss für diese Punkte IMMER Zeit sein.

Zuerst erschienen auf:

http://www.haus-selber-bauen.com/preis-fr-rolllden.html